Montag, 8. Oktober 2012

Blue Ridge Parkway


Atraction : The Natural Bridge

Freitag,5.Okt.2012

Von Naola aus machen wir uns auf zu einer der vielen Sehenswürdigkeiten am Blue Ridge PWY, die
Natural Bridge:

Entstanden ist die Natural Bridge durch Auswaschungen, die der Cedar Creek, ein Nebenarm des James River, im Laufe der Zeit im Kalkstein hinterlassen hat. Bei einer Höhe von 67 m überspannt sie 27 m.


Das Naturwunder der Natural Bridge,auf halbem Wege zwischen Roanoke und Lexington,galt den Monokan-Indianern als Brücke des "Heiligen Geistes", da sie ihnen einst den Fluchtweg vor den Shawnee bot.
Ein junger Landvermesser namens George Washington war von der Meisterleistung der Natur so beieindruckt, dass er seine noch heute lesbaren Initialen in den Fels meisselte.Später erstand der Rechtsanwalt und spätere US-Präsident Thomas Jefferson das Gelände für 20 Shilling und liess eine Hütte darauf errichten.







Bei der Natural Bridge können die Touristen noch in die tiefsten Höhlen des amerikanischen Ostens absteigen.Weiter steht ein Wachs-und Monstermuseum als Atraktion bereit.
Wir begnügen uns mit einem Spaziergang zur Brücke und weiter entlang dem Cedar Creek.
Unser Weg führt uns am Nachmittag noch ins Städtchen Lexington, das uns von einem jungen Touristenführer an der Bridge empfohlen wurde.


Lexington ein Universitäts-und Militärstädtchen mit ca.7000 Einwohnern.Das pittoreske Erscheinungsbild mit den Häusern aus dem 19.Jh.konnte sehr schön erhalten werden.



 
Wir informieren uns im Visitor Center was es alles zu sehen gibt.Wir haben Glück, jeweils freitags findet auf der Wiese vor dem Militär Institut eine Parade sämtlicher Regimenter, welche aktuell in der Ausblidung sind,statt.So haben wir für dieses Jahr auch eine Tatoo-Aufführung





 






Blue Ridge Parkway


Donnerstag 4.Okt.2012


Der Blue Ridge Parkway ist ein National Scenic Byway auf einer eigens für den Freizeitverkehr gebauten Straße, die 469 Meilen (755 km) längs der Blue Ridge Mountains – einem Teil des Appalachen-Gebirgszugs – in den Vereinigten Staaten von Amerika führt. Sie verbindet den Shenandoah-Nationalpark in Virginia mit dem Great Smoky Mountains National Park in North Carolina und wird wie die Nationalparks durch den National Park Service verwaltet.
 

Verlauf

Die Straße beginnt am nördlichen Ende am Rockfish Gap in Virginia und schließt dort an den Skyline Drive, der durch den Shenandoah-Nationalpark führt, an. Sie windet sich etwa 469 Meilen (755 km) in südlicher Richtung und endet im Gebiet des Great Smoky Mountains National Park und der Indianer-Reservation der Cherokee

Wir fahren von Luray ein Stück zurück auf der 340 nach Waynesboro wo wir auf den Blue Ridge Parkway auffahren. Die Strasse klettert langsam durch wunderschöne farbige Herbstwälder den Berg hinauf und schon bald sind wir in der Wildniss angekommen.Immer wieder bieten Aussichtspunkte die Gelegenheit das immense Ausmass der grossen Wälder zu überschauen und den Augen bietet sich ein herrlicher Anblick,wir erleben die Schönheit des Indien Summers.




 
 
Wir fahren den ganzen Tag über auf der wilromantischen Parkstrasse bis Naola das ca.auf 700 Metern über Meer liegt.Der Campground Wildwood mit einem kleinen See ist so richtig idylisch im Wald angelegt.Uns gefällts auf Anhieb und schnell wird der Pfandpfinder in Hansruedi wach.Auf gehts zum Holz suchen um das obligate Lagerfeuer zu entfachen.Der Platzwart erfreut sich auch an den Gästen aus der Schweiz und spendet einige Holzscheite. Bald pruzzelt auch schon ein Schweinsfilet über dem Feuer.Ich serviere Wildreis und Salat dazu.
Lustig ist das Zigeunerleben!Was will man mehr !
 
 
 

 

Juhui der Trip kann losgehen.

Mittwoch, 3.Okt.2012

Vom Capitol Campground gehts los auf die Ringautobahn, südlich um Washington DC herum in den Westen gegen den Shenandoa Nationalpark.Die Strecke fordert uns einiges ab, was das Wechseln der Fahrbahnen anbelangt und das Verhalten auf Kreuzungen.Hier in den Staaten sind nicht die Strassennahmen von Bedeutung sondern die Nummern und die Art der Strassen sprich:Interstate,Federal,oder Stateway.Langsam aber vorsichtig schlingeln wir uns durch den Strassensalat und finden in den Westen ,wo wir die Grenze nach Virginia überqueren.Die ständige Konzentration lässt uns schnell ermüden und so beschliessen wir in Luray nahe des Nationalparks auf einem Walmartparkplatz zu übernachten.Das ist sehr praktisch, sind doch diese Einkaufshäuser 24 Std.geöffnet und eine Toillette gibts auch.Nicht gerade die ruhigsten Plätzchen aber es ist zum Aushalten und kostet auch nichts!





Sonntag, 7. Oktober 2012

Montag,Dienstag 1/2.Okt. 2012

Heute morgen erwarten wir die Stunde der Wahrheit! Beide sind wir sehr angespannt,der Dinge die da kommen. Wir erwarten bereits um 7.15 uhr Herr Müller der uns helfen wird die Zollabfertigung des Campers zu erledigen.Pünktlich fährt Hansruedi mit Hr.Müller weg vom Hotel in die Spedition.Ich bleibe alleine zurück und man hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es 1Stunde oder aber auch bis zu drei Stunden dauern könnte bis die Beiden das Auto durch den Zoll bringen.Was mach ich ,zurück im Zimmer dusche ich erst einmal, denn nochmals schlafen das lässt mein Nervenkostüm nicht zu.Die Rucksäcke sind gepackt und ich verschiebe diese in die Hotellobby.Kurzerhand beschliesse ich nochmals das Internet zu checken,denn wer weiss wenn ich das nächste Mal online komme.
Zwischenzeitlich ist es halb elf geworden und oh Wunder - Hansruedi kommt bereits angefahren mit dem WoMo,begleitet von Hr.Müller und einem holländischen Ehepaar, das nach einem halbjahres Trip seinen Camper zurück aufs Schiff brachte um die Heimreise anzutreten.So nun kann auch ich entspannen und wir Beide sind überglücklich, dass alles so schnell und gut von statten ging.

 
 
Nun satteln wir das Gepäck und Hansruedi kontrolliert nocheinmal das Fahrzeug auf Schäden,alles ok.und nichts fehlt.
 
Jetzt wagen wir uns zum ersten Mal auf die amerikanischen Strassen. Gleich gegenüber des Hotels ist eine Tankstelle wo wir unser "Chruzli" ersteinmal autanken! Der Dieseltank durfte nur 1/4 voll sein für die Ùberfahrt.Dann gehts weiter zum Einkaufen.Dafür befolgen wir den Rat der Firma SEA Bridge und suchen den Walmart auf den sie uns ganz in der Nähe des Hotels empfahlen.
Auch ohne GPS fanden wir dorthin!
Wau, eine andere Dimension als unsere kleinen Lädelis, diese Walmarts bieten glaub ich alles.Wir tummeln uns ca.zwei Stunden im Laden umher und sind eigentlich danach ausgerüstet für die kommenden Tage.Ganz schön müde aber zufrieden starten wir die Suche nach dem Capitol KOA Campground in Washington.Ohne grossen Umweg erreichen wir diesen Platz und richten uns für die erste Nacht in unerem Häuschen ein.
 
 
Ein tolles Gefühl unser fahrendes Home wieder zu haben.Darauf stossen wir mit einem amerikanischen Bier an. Cheers!
 
Nach einem Rundgang durchs Gelände und dem ersten  Nachtessen aus der fahrenden Küche lassen wir den Abend ausklingen.Wir bekommen schliesslich noch Campingnachbarn die sich bei uns erkundigen ob sie unsere Wasserstation benützen dürfen.Dabei stellt sich heraus, dass diese deutschsprechend sind und kaum zu glauben, zwei von den vier Personen sind Schweizer.Da reisen wir tausende von Kilometern und die ersten Nachbarn sind gleich aus der Schweiz,aber nicht von irgendwo, nein Marcel ist aus Frenkendorf und sein Vater hatte den gleichen Lehrer wie Hansruedi.
Ist das nicht eigenartig?
Wir freuen uns natürlich  riesig über die Bekanntschaft von Jenny,René,Beatrice und Marcel.
Die Vier haben im Plan ein Jahr unterwegs zu sein.Aber das Team ist ganz speziell und nicht alltäglich, denn Marcel ist Tetrapl.und somit im Rollstuhl.Die Drei sind von Marcel engagiert um ihn auf der Reise zu pflegen und zu begleiten.Eine tolle Sache und bewundernswert. Wir gratulieren Marcel und dem Team für den Mut und wünschen ihnen allen stets die nötige Geduld und viel Kraft damit das Projekt ihrer Träume nach Wunsch gelingt.
 
 
 
Den Dienstag verbringen wir mit einrichten und umräumen.Der Gasadapter scheint nicht dicht zu sein, was uns Sorgen macht.Bei einer Tankstelle mit Werkstatt wird unser Adapter mit einer kleinen Korrektur versehen und wir können nun getrost unsere Küche in Betrieb nehmen.
Abends werden wir noch auf ein Bier bei unseren Nachbarn eingeladen wo gegenseitig unsere Reisepläne bekannt gegeben werden.
Am Mittwochmorgen dann verabschieden wir uns und reisen nun los in den Westen.
 
 
 
 
 

Ankunft in Amerkia


Washington DC

Freitag, 27./28.September 2012


So nun sind wir also in Amerika angekommen und sind überglücklich dass bis jetzt alles so rund ablief. Das Hotel Channel Inn bietet uns für die nächsten 2 Nächte Unterkunft .Welch eine Ùberraschung als wir zum Fenster raus kucken, direkt unter uns liegt der Jachthafen von Washington DC am Potomac River. Gegenüber leider der Flughafen Ronald Reagen, nicht gerade leise, aber zum aushalten. Jedenfalls fallen wir Beide todmüde in die Federn.


 Den ersten Tag in den USA verbringen wir mit einholen von diversen Infos. So funktioniert zum Beispiel das Wireless im Hotel überhaupt nicht. Weiter möchten wir eine amerikanische SIM-Karte anschaffen und als drittes herausfinden wie wir am besten nach Baltimore kommen. Mit all diesen Aufgaben am Rücken, machen wir uns auf zum Penntagon-City Mall, wohlverstanden mit sehr wenig Englischkenntnissen! Doch wir finden ganz rasch mit der Metro ans Ziel, wo wir natürlich zuerst einmal staunen über das Grössenausmass des Einkaufzenters. Alles ein bisschen …….grösser als in der Schweiz!!!!


Als erstes stürzen wir uns in ein Microsoft Geschäft um das Compiproblem zu lösen. Nur gerade drei Jungs bemühten sich unser Problem zu beheben, aber auch sie fanden nicht ans Ziel. Zu guter Letzt entschieden wir, dass einfach zuviele  Wirlessanschlüsse durch die Luft schwirren, und unser Browser da nicht mitkommt. Eine leichte Enttäuschung, hat man uns doch informiert dass es überall möglich wäre ins Netz zu kommen. Weiter machen wir uns an die Arbeit und versuchen eine Prepaid –Karte für unser Handy zu bekommen, was relativ zackig ab ging, obwohl die Verkäuferin nicht gerade geduldig war. Was soll`s  unser Handy ist nun ausgerüstet. Fürs erste haben wir uns einen Lunch verdient, unsere Wahl fählt auf ein Tayländisches Essen.


 So jetzt  aber weiter !


Mit der Metro fahren wir an die wunderschöne Union Station, ein wunderbarer, ehrwürdiger Bau. Da wir uns in der kurzen Zeit kaum mit den Billettautomaten vertraut machen konnten, beschliessen wir am Schalter in die Schlange zu stehen um Infos und ev.eine Fahrkarte nach Baltimore zu erstehen. Zügig gings voran und schon bald bitten wir eine junge Lady um Auskunft, doch was jetzt, ist unser Englisch so schlecht? Sie plappert in ihrem Kaugummienglisch etwas vor sich hin, steht auf und verschwindet auf Nimmerwiedersehen: Feierabend ?..........Sie kommt nicht wieder und wir Beide schauen uns verdutzt an. Ich für meine Person beschliesse an einem Auotmaten mein Glück. Da erkennt ein Beamter der Bahn mein Problem und hilft uns ganz nett weiter, sodass auch dieses Unternehmen  ein gutes Ende findet.
Washington DC Wahrzeichen


Glücklich entschliessen wir uns zu Fuss durch Washington ins Hotel zurück zu gehen um den schweren Kopf noch etwas zu entleeren. Unser Weg führt entlang dem Potomac River direkt am Fischmarkt vorbei wo mein Hansruedi den Shrimps nicht wiederstehen kann. Meine Wenigkeit hat keinen Appetit ob der anstrengenden Kopfarbeit der vergangen Stunden. Das Bett im Hotel erwartet wiederum todmüde Gäste und entführt sie auch schon bald in  süsse Träume.






Mister Präsident!




Baltimore

29./30.Sept.1.Okt.2012


Ein herrlich frischer Fruchtcocktail für mich und für Hansruedi ein Rührei mit Schinken stärken uns für den neuen Tag .Auf geht’s mit der Metro zur Union Station von Washington DC. Das besteigen des Amtrak-Zuges nach Baltimore gleicht einem Checking am Flughafen. Schön ein Fahrgast nach dem andern wird durch den Eingang geschleust und kann sich dann einen Platz aussuchen.Ein komfortabler Zug, finden wir Beide. Leider haben wir nur für ca. 20 Minuten das Vergünugen , dann heisst es bereits aussteigen am Bahnhof des Baltimor BWI Flughafen. Mit einem Taxi lassen wir uns zum Sleep Inn +Suites Airport Hotel in Baltimore chauffieren. Die Fahrt führt uns durch wunderbare, grüne Wohnquartiere, was uns angenehm überrascht. Das Hotel ist sehr konfortabel eingerichtet und oh Wunder mein Compi findet sogar auf Anhieb ins  Internet, was mich doch sehr beruhigt. Nach einer ausgiebigen Dusche und einem Drink legen wir uns erst einmal hin für ein Nickerchen.


Anschliessend beschliessen wir , nebenan im Restaurant  ein Nachtessen einzunehmen, aber leider sind die Türen verschlossen und es sieht so aus als ob das Lokal schon längere Zeit ausser Betrieb ist. Was nun, gegenüber ist nur ein Coffeeshop und weiter der Strasse entlang ein nicht gerade ansprechendes Takeaway Lokal mit Chinesischem Essen. Wir beide wissen nicht so recht was wir wollen, desshalb machen wir uns zuerst auf einen Spaziergang durch ein Wohnquartier um die amerikanischen Häuser mit ihren riesigen Rasenflächen  zu bewundern. Jedem sein Häuschen oder seine Villa, für alle hat es genügend Platz. So vergeht schnell eine Stunde und der Magen meldet sich immer öfters zurück. Uns bleibt nichts anderes übrig als uns beim Chinesen zu verpflegen, denn das Hotel bietet kein Essen, nur Frühstück. Auch da werden wir positiv überrascht, das Essen schmeckt herrlich und die Portionen  sind riesig  der Preis von  17 Dollar für Beide ist günstig. 
Am nächsten  Morgen bietet das Frühstück eine neue Einsicht in die Sitten der Amis. Das Frühstückbuffet mit  Saft, Kaffee. Waffeln zum selber machen und nicht zu vergessen der obligate Ahornsirup. Weiter geht’s mit süssem Gebäck und gummiartigen Brötchen die Du zuerst toasten musst und danach dennoch nicht zu geniessen sind!! Dazu esssen die mit Hochgenuss bereits am Morgen einen Hamburger mit einer Omlette. Na ja, jedem das Seine, ich freue mich bereits auf mein eigenes Frühstück im MoWo. Aber was uns noch mehr ins Staunen brachte ist, das hier nur Wegwerfgeschirr  verwendet wird. Teller, Becher, Messer und Gabel, Löffel alles aus Karton und Plastik. Mir bleibt die Spuke weg! Ein unglaublicher Abfallberg ! In einem Fastfoodrestaurant verstehe ich das ja noch, aber in einem Hotel, für mich ein fataler Unsinn. Wo führt das hin?


Der angebrochene Sonntag 30.Sept.12 wollen wir in  Baltimore verbringen. Um in die City zu gelangen besteigen wir den Regionalzug. Zugleich fahren hunderte von Personen, orange  bekleidet im Zug mit. Wir erfahren schon bald dass ein Footballendspiel der Baltimorplayers stattfindet. Angekommen in der Stadt erkennen wir das Ausmass der Fans, tausende strömen ins Stadion, alles läuft aber friedlich ab.


Uns erwartet eine moderne, saubere Grossstadt die uns ins Staunen bringt mit all den übermächtigen Glasbauten. Auch Baltimore schlängelt sich entlang dem Wasser und bietet eine herrlich angelegte Flanierzone mit allem was das Herz begehrt. Schöne, gepflegte Parkanlagen mit allen möglichen verschiedenen Restaurants, Spielplätze für Kinder , Kaufhäuser , Spielsalons usw…….Uns gefällts, zumal auch alte Schiffe am Pier liegen und ein toller Jachthafen  unser altes Seglerherz höher schlagen lässt. Wir entdecken am späteren Nachmittag Little Italien, wo wir bei herrlichem Sonnenschein und ca.28 Grad warm, Outdoor ein feines Essen geniessen. Wohl genährt und zufrieden kehren wir ins Hotel zurück und legen uns hoffentlich zum letzten Mal in ein fremdes Bett, bevor wir am kommenden Tag unser WoMo abholen.

Lets go - auf Reisen !





Donnerstag 27.September 2012
Der Wecker läutet um 5.00 Uhr - Aufstehen, Packen, ein letztes Schweizer Frühstück und dann.......
auf in den Westen !!
Wir verabschieden uns von Renata am Hümpeliweg in Füllinsdorf, dann steigen wir ins Taxi Isidor, das vom Chauffeur Karl in Richtung Badischer Bahnhof in Basel gesteuert wird.Bepackt mit unseren beiden Rucksäcken, je einer Fototasche und unserem Laptop verabschieden wir uns auch von Karl.Wehmütig schaut dieser uns hinterher, möchte er doch zu gerne auch mitreisen!
"Auch für Dich kommt schon bald die Zeit wo Du tun und lassen kannst was Du willst."






Der ICE - Zug bringt uns in 2Std.50Minuten pünktlich an den Flughafen Frankfurt am Main.Nun haben wir genügend Zeit um uns auf dem riesigen Gelände umzuschauen und das Check-Inn zu erledigen.Ich bin gespannt ob unser Flug-Ticket das wir per Internet gelöst haben seine Richtigkeit hat, denn sowas haben wir noch nicht so oft gemacht.Doch, oh Wunder, alles klappt hervorragend.Nun können wir uns noch gemütlich in den Shops umsehen und ein kleines Mittagessen einnehmen.Dabei kommen wir ins Gespräch mit den Tischnachbarn, ein älteres deutschsprechendes Ehepaar, jedoch Kanadier.Interessant, die Beiden erzählen von sich und, wie könnte es anders sein, werden wir gleich mit ihrer Adresse in Nova Scotia und einer Einladung sie zu besuchen, ausgestattet.Zusammen besteigen wir schliesslich um halb zwei das gleiche Flugzeug mit Ziel Reykjavik auf Icland.




Mit der Iclandair erreichen wir nach 31/2 Stunden das bewölkte Keflavik,wo wir direkt umsteigen ins nächste Flugzeug, das uns in weiteren 61/2 Stunden nach Washington DC bringen wird.Leider fliegen wir über dicken Wolken und nur über Grönland erhaschen unsere Blicke kurz das Meer mit schwimmenden Eisschollen und einige Eisgebirge, dann wird es wieder grau in grau.Um 19.30 Uhr Estern Zeit landet die Maschine ziemlich unsanft, kurz vom Winde verweht auf der Landebahn von WashingtonDC Dulles Airport.Todmüde nach 19 Std.Reise stehen wir leicht nervös in die Reihe vor der Zollabfertigung und sind gespannt der Dinge die da kommen.
Ein ziemlich mürrischer Zollbeamte weist uns gleich zurück mit der Aufforderung ein zusätzliches Formular auszufüllen das benötigt wird bei einer Einreise mit einem Visum.Frustriert machen wir rechts umkehrt und füllen das Formular aus.Doch wir können nicht fertig ausfüllen ruft er uns schon wieder zurück und erledigt die Einreise im Schnellzugstempo, so musste ich zBsp.nur eine Hand Fingerabdrücke liefern, Hansruedi aber von beiden Händen.Dann forderte er uns auf, das Ausfüllen des Formulars zu Ende zu bringen und es auf der Ablage liegen zu lassen, und bevor wir reagieren konnten war der Beamte verschwunden und wir standen quasi alleine in der ganzen Zollabfertigungshalle!
Feierabend oder was? War das alles, und sind wir nun legal nach amerikanischem Recht eingereist ?
Wir wissen es nicht, doch was solls, der Weg ist frei, nichts wie los -
 Amerika - wir kommen!

Weisses Haus

Wahrzeichen von Washington DC


Neuer Wohnsitz


Mittwoch 12.September 2012

Zurück in der Schweiz, richten wir uns an unserer neuen Adresse in Füllinsdorf  am Hümpeliweg bei Renata und Karl ein. Ein gemütliches, ruhiges, ausgeglichenes Zuhause erwartet uns.
Im Dachgeschoss dürfen wir Beide uns einrichten.Wir fühlen uns wie in den Ferien!
Ferien ein Fremdwort im Leben eines Rentners, wie wir Beide nun sind.
Zuerst gilt es nun aber für uns, die Pflichtaufgaben, sprich - Krankenkasse abändern, Hausrats-und sonstige Versicherungen auf den neusten Stand bringen, usw.Uns mit den baselbieter Rechten und Pflichten vertraut zu machen.So merken wir wieder einmal mehr, wie das so mit unsererm Kantönligeist ist! Aber wir wissen das ja.
Wir erholen uns in der ruhigen Oase am Hümpeliweg bestens.




 
Euch Beiden, liebe Renata lieber Karl ein riesiges Dankeschön für die Wohngemeinschaft und die Bereitschaft euch um unserer Anglegenheiten zu kümmern.

Freundschaften sind wie alte Brücken, die uns mit all ihrer Kraft über die Höhen und Tiefen des Lebens tragen.

 
Besonders freuten wir uns Beide auf die Familienparty, die Renata kurzfristig organisierte.Alle Geschwister Fischler traffen sich am Freitagabend im Grotto Hümpeli.Bei herrlichem Sonnenschein wurden wir mit Pizza, Strudel und Salat verwöhnt.Ein schmackhafter Wein dazu,so liessen wir es uns  schmecken.Bei einer wunderbaren Sonnenuntergangsstimmung servierte Walti seine wohlbekannte Rahmkirschtorte.Herrlich!
Gemütlich liessen wir bei Kaffe und Thé  den Abend ausklingen.Dann hiess es definitiv Abschidnehmen vom Fischler-Clan.
 
ADE UND AUF WIEDERSEHEN.