Sonntag, 19. August 2012

Samstag 11.August 2012 heute haben wir eingeladen zur

"Ustrinkete".

Bereits am frühen Morgen beginnt unser Fitnessprogramm: Stägeli uf, Stägeli ab .............!Mit tuusig Sache und Schachtle!

Der Schweiss rinnt! Aber Petrus sei Dank, er belohnt uns mit herrlichem Sommerwetter.

Wir machen Auslegeordnung mit all unserem Hausrat den wir nicht mehr brauchen und mit den Kleidern aus denen wir herausgewachsen sind.Wir sind Beide eher Sammlernaturen als Wegwerfer, so glauben wir dass unsere Freunde, Bekannten und lieben Verwandten für das Eine oder Andere vielleicht noch  Verwendung haben.





Unglaublich was sich da in all den Jahren ansammelt !

Pünktlich um 11.00uhr treffen die ersten Gäste ein und durchwühlen unsere "Sammelsuurium".
Es ist wunderschön all die vielen Freunde, Bekannten und Verwandten und Nachbarn zu begrüssen die von weit und nah angereist kommen um mit uns anzustossen auf unsere Pensionierung und unsere längere Reise.
Hansruedi und ich sind zeitweise etwas überfordert mit der Besucherschar und entschuldigen uns an dieser Stelle, wenn wir nicht mit Allen ausführlich plaudern konnten.
Vor lauter guten Ratschlägen und Glückwünschen und lieben Umarmungen und Küssen sind mir die Tränen ausgetrocknet. Eigentlich konnte ich die Ernsthaftigkeit im Moment des Abschiednehmens gar nicht fassen.Erst die Nachtruhe und die kommenden Tage brachten die wechselhaften Gefühle zum Vorschein und es rollten denn auch zünftig die Tränen. Was wir uns da wohl zumuten?

Euch allen, ihr lieben Freunde ein herzliches Dankeschön für`s Kommen und die lieben kleinen Mitbringsel.


Freunde sind diese wunderbaren
uneigennützigen Menschen, die ihre Zeit,
ihre Stärke und ihre Herzen anderen geben.

Shirley Harvey














Seit dem 31.Juli 2012 gehört der "Gelbe Riese"zu meiner Vergangenheit.
Leicht schwermütig nehme ich Abschied von der Arbeitswelt und das bedeutet keinen Lohn mehr.

Puh-, in was für ein kaltes Wasser stürtze ich mich da wieder? Wie schon so oft in meinem Leben wage ich mich auf einen wackeligen Untergrund.
So ganz nach dem Motto;  "58 Jahre und kein bisschen weise!"

Am 15.August durfte ich zusammen mit meinem langjährigen Chef Daniel Finger bei einem schmackhaften Nachtessen definitiv den Schlussstrich unter die Anstellung bei der Post ziehen.
Dir lieber Daniel sage ich Dank für die gute, kollegiale und freundschaftliche Zusammenarbeit in den letzten 19 Jahren, bei der wir oft stürmische, aber auch ruhige Wellen zu reiten hatten.
Auch ein Dankeschön an Florian Rieder, meinem Vorgesetzten der letzten vier Jahre in Bümpliz.

Euch Beiden wünsche ich noch viel Kraft und Ausdauer für den Endspurt bis zu eurer Pension.Bleibt gesund und lasst euch nicht "unterkriegen!"



Nicht vergessen werde ich euch, meine lieben  Mitstreiter bei der Post Hinterkappelen und Bümpliz, allen ein grosses Dankeschön dass ich mit euch arbeiten, lachen, streiten und "lästern"durfte.
Danke für den Grill, auf dem ich hoffentlich ein Bärensteak oder eine Lachstranche in Kanada zubereiten kann und dabei einen Gedanken an euch "arbeitendes Volk" verliere.
Post ahoi, und es liebs Grüessli!!!

Sonntag, 22. Juli 2012

Freitag,13.Juli 2012


Heute nehme ich definitiv Abschied von der Arbeitswelt und der Firma Pitec.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiede ich mich von meinen Chefs und
Arbeitskollegen und Kolleginen.







Ich danke allen für die schöne und kollegiale Zusammenarbeit während den vergangenen 22 Jahren die ich in der Firma Bako und Pitec erleben durfte und die mir stets im Herzen bleiben wird.

Speziellen Dank an die ganze Crew für den schönen Abschiedsabend beim gemütlichen Bräteln
und den grossartigen Zustupf in Dollars für unsere Reise.Wir werden es in Ehren halten und uns
etwas Spezielles damit leisten.!!



Freitag der 13.!!!!

Als ich mich endlich losgerissen habe von der Firma und eine gemütliche Heimreise mit der Bahn antreten wollte, da erwartet mich eine weitere angenehme Ùberraschung vor den Türen der Firma Pitec.Mein bester Freund Fritz Widmer mit Frau Marianne und Tochter Livia kommen mit Büchsengeklapper und Fahnenschwingend mit dem Auto vorgefahren um mir den Heimweg zu erleichtern.
Wir fahren über die Hügel ins Appenzellerland und genehmigen uns einen Drink im Städtchen Appenzell.Weiter geht die Fahrt in Richtung Gonten,wo Fritz sein Auto parkiert und mir meinen
alten rosa Rucksack auspackt.Was bedeutet nun dies?

Los Scherzi, aussteigen jetzt heisst es noch marschieren!

Dieser Befehl ist wohl ernst gemeint,denn Familie Widmer wie Liselotte stürzen sich alle ins Wandertenue.
Eigentlich hat mich der heutige Tag schon genug gefortert,was soll denn dies?
Bei angenehmen Wanderwetter steigen wir höher und höher und beim ersten "Bänkli"packt Fritz ein kühlendes Bier aus um Anzustossen auf meinen neuen Lebensabschnitt --Prost Pension!!

Weiter gehts den Berg hinauf,wo wir ca.nach 11/2 Stunden die Hundwilerhöhe erreichen.
Ein wunderbarer Rundblick  über den Bodensee den Hohen Kasten und den Säntis, weiter nach rechts die unendlich scheinende Weite ins Zürchermittelland, einfach wunderbar.



Ein einladendes, alt erwührdiges Haus mit der freundlichen und aufgweckten Wirtin Frau Marlies Schoch empfangen uns.Hier werde ich also meine erste Nacht als Pensionär verbringen.Fritz hat sich dies aber toll ausgedacht, und mir wird beim Betreten des Bodenseezimmer ziemlich schnell klar, dass ich nun zum alten Eisen gehöre. Seht euch doch das Bett und die Einrichtung an,
 na was meint ihr ?


Nun, nach einem schmackhaften, deftigen Nachtessen und einem gemütlichen Plauderstündchen lege ich mich todmüde ins oben gezeigte Bett und schlafe sofort herrlich.Am Morgen erwache ich ziemlich früh als frisch gebackener Pensionär und geniesse den Blick über den Bodensee direkt vom Bett aus. 
Nach einem kräftigen Frühstück, nehmen wir bei windigem Wetter den Abstieg unter die Füsse,und fahren nach Hause.




Ein gelunger Einstieg in meinen neuen Lebensabschnitt!

Euch Widmers,
 dir lieber Fritz und dir liebe Marianne
liebe Melanie,liebe Livia
sei gesagt
Ihr seid wahre Freunde!
Danke

ein herzliches Dankeschön für diese schöne Ùberraschung.























Montag, 18. Juni 2012

Um das Schöne zu erleben und zu geniessen braucht es Ruhe und Zeit !

 Diesen Wunsch hegen wir schon seit längerer Zeit.

Nun mit der Pensionierung von Hansruedi
am 31.Juli, lassen wir diesen Traum Wirklichkeit werden.

Am 27.September 2012 heben wir ab und starten durch über den Atlantik nach Nordamerika
um dort sicher zu landen und für unbestimmte Zeit jenen Kontinent zu erkunden.











Mit dem Vorsatz:
der Langsamkeit den Vorrang zu geben
und wie oben erwähnt,
das Schöne zu erleben und zu geniessen!