Donnerstag, 11. Juli 2013


Montag,8.Juli 2013


Durango CO

Auf der 160er fahren wir aus Del Norte , nochmals eine sehenswerte Strecke, laut unsere Strassenkarte. Bald nach der Ortsausfahrt klettert unser Chruzli erneut in die Bergewelt Colorados.Wir wollen den Wolf Creek Pass bezwingen um in die südliche Region Colorados zu kommen.Wiederum durch eine wunderschöne  Gebirgslandschaft mit dichten Wäldern , schlängelt sich die Strasse ins Skigebiet. Auf 10`500 Fuss, der Passhöhe, bezwingen Sessel-und Skilifte die hohen Berge ringsum.Bei der Continentalwasserscheidestelle lassen wir unser Chruzli verschnaufen, derweilen ich mir an der Infotafel über den Wasserscheidewanderweg, der über den ganzen Kontinet führt , Informationen hole. 3`200 Meilen lang führt er von Mexico nach Kanada,durch 25 National Forestes, und durch einige National Parks.
Unser Chruzli hat sich abgekühlt und es kann los gehen den Pass runter. Bald schon erkennen wir die Talsohle von Pegosa Springs. Viele enge, steile Kurven gilt es zu fahren bis wir schliesslich wieder 2`500 Fuss tiefer in Pegosa Springs ankommen.
Hier ein kurzer "Brünzlihalt", dann weiter auf der 160er nach Durango, unserem heutigen Ziel.Ca.7 Meilen vor der Stadt finden wir den sehr gepflegten KOA Campground zu oberst auf einem Hügel gelegen.Der Nachmittag ist noch jung, sodass wir unsere Liegestühle aufstellen und sonnenbaden. Hansruedi badet zusätzlich noch im Pool.Den Sommer geniessen ist angesagt. Schliesslich rundet ein herrliches Campingmenue mit einem Glace - Dessert diesen Tag ab.

Sonntag, 7.Juli 2013

Arkansas Canyon

In der Nacht hat es in Canon City ziemlich abgekühlt, was das Schlafen angenehm machte. Weiter führt uns unsere Fahrt heute auf der sehenswerten 50er entlang dem Arkansasriver. Zuerst eine liebliche Landschaft, wo der River fliesst, die aber später zu einem engen Canyon wird. Ein Eldorado für Riverrafting.In den engsten Stellen durchstechen nur die Bahn, der Fluss und die Strasse die hohen Felsen.
Kurz vor Salida öffnet sich der Canyon wieder, eine Fläche liegt vor uns.
 In Salida wird es Zeit für einen Halt mit Bummel. Vom Parkplatz im Städtchen führt ein Weg direkt zum Wasser. Es scheint der Badeplatz der Stadtbevölkerung zu sein, viele Leute baden und erfrischen sich im rauschenden Bergbach. Wir Beide besichtigen das nette Provinzstädtchen. Viele Brockenhäuser und Galerien, einige Bars und Restaurant und verschiedenen Sportgeschäfter füllen die Main Street. 
 
Wie könnte es anders sein, wir müssen uns natürlich ein Brockenhaus und sein Innenleben aus der Nähe anschauen.Was sich für meinen Hansli mehr als lohnt, denn endlich findet auch er einen Cowboystiefel der passt und zahlbar ist. Nun ist mein Cowboy fast perfekt, und das Eintragen des Stiefels bleibt ihm auch erspart.Leider hatte es keine Damenstiefel oder Schuh, ansonsten hätten wir für Erika sicherlich eingekauft.
Weiter entdecken wir in Salida eine Wiskybrennerei, die von zwei jungen Männern betrieben wird. Der Wisky schmeckt ausgezeichnet, befinden wir nach einer kleinen Kostprobe.Doch für mehr ist es eindeutig zu warm. Unser Streifzug durch Salida beenden wir mit einem Besuch bei der örtlichen Feurerwehr. Ein Firefighter will uns unbedingt alle Fahrzeuge zeigen, die Salida hat. So kommen wir ein weiteres Mal in den Genuss, eine amerikanische Brandwache zu besichtigen.
Auf der 285er geht es südwärts ziemlich eben nach Del Norte. Hier kommt der Rio Grande aus den Bergen herunter und durchfliesst den kleinen Ort. Ein schattiges Plätzchen auf dem Wood und River RV Park dient uns als Nachtlager.Bevor wir uns ans Kochen machen, spazieren wir zum Fluss runter. Hier ist der Rio Grande noch ein friedlicher Bergbach, ein Paradies für Fischeotter und Bibers, denn überall kann man ihre Bauten entdecken. Zum Baden ist es eher zu wenig tief. Zurück beim Chruzli, possieren drei stattliche Hirsche auf der angrenzenden Wiese und mustern uns eine ganze Weile, bevor sie wieder im Wald verschwinden. Schliesslich muss Hansruedi unsere Steaks unter dem Regenschirm grillieren, denn ein Gewitter entladet sich über dem Camping. Nur kurz und heftig, bevor sich wieder die Sonne zeigt.

 
 Auch hier auf ca.7500 feet über Meer wird es herrlich kühl.Hier im Staate Colorado bewegen wir uns schon seit Tagen zwischen 6000 -10`000 Fuss über Meer, immer geht es sanft rauf und runter, doch die Höhe nimmt man eigentlich nicht richtig wahr.Wunderschön.
 

Samstag,6.Juli 2013

Abschied von Denver

Gemütlich gehen wir Vier den Tag an. Für uns Beide heisst es heute Abschiednehmen von Regula und James. Wir möchten den Beiden noch einen freien Tag gönnen von ihrem verlängerten Wochenende. James will uns aber noch ein Geschäft zeigen bevor wir Denver hinter uns lassen. So fahren wir mit unserem Chruzli hinter den Beiden her. Regula und James führen uns zu einem "Huntig and Fishing" Outletladen. Eine Wucht dieses Geschäft, was die Grösse und das Angebot betrifft. In einem wunderschönen Holzhaus, im Stile eines Blockhauses werden auf zwei Etagen die Waren angeboten. Alles, was ein Angler-,Fischer,- Camper,- Wandererherz und mehr, begehrt, ist hier zu haben. Das Haus ist aber auch ein Museum, denn von der Gebiergsfelswand über Wasserfälle und Teiche, bis hin zu kleinen Gebüschlandschaften mit den entsprechenden Tieren , ist hier alles wunderbar aufgebaut. An den Wänden werden auf Karten dargestellt, wo auf der Welt, welche Tierpopulationen vorkommen.Wahrlich ein Tummelplatz, von wo man sich kaum trennen kann. Im oberen Stockwerk sind die Wafen untergebracht. Hansruedi braucht natürlich eine ganze Weile, bis er sich alles angeschaut hat. Es sind aber auch seltene Exemplar da, zum Beispiel eine renovierte Winchesterjagdwaffe für nur gerade $ 75`000.

Kurz vor dem Mittag verlassen wir schliesslich den Laden und verabschieden uns von Regula und James.
Uns hat es sehr gefreut zu sehen wie glücklich die Beiden sind und es ihnen gut geht.
Herzlichen Dank euch Beiden für die tolle Gastfreundschaft.

Es ist schon ziemlich heiss , als wir losfahren in Denver Richtung Colorado Springs. Aus schwarzen Wolken blitzt es heftig, als wir zum Visitor Center des "Garden of God ", ausserhalb von CS fahren. Im Visitor Center wimmelt es nur so von Menschen die sich zu den verschiedenen Infos drängeln, Viel zu viele für uns.Von hier aus bekommt man bereits einen Einblick zu den imposanten Felsen des Garden of God, aber wir sehen auch, wie sich eine Autoschlange in den besagten Park drängt.

Deshalb beschliessen wir, diesen Garten auszulassen, haben wir doch auf unserem Trip schon einige ähnliche Felsformationen besichtigt.Auf der 115er rollen wir über eine Hochebene, wo ziemlich viel Landwirtschaft betrieben wird. Ab und zu entleert sich eine Wolke, was etwas Abkühlung bringt.
 
Der abwechslungsreiche Tag und die Wärme, haben uns ermüdet, so dass wir in Canon City auf dem RV Park Halt machen um die Nacht zu verbringen. Nicht gerade ein Erstklassplatz, aber wir haben, was es braucht für die Nacht.



Dienstag, 9. Juli 2013




Dienstag, 2.Juli – Samstag, 6. Juli 2013

Denver – Aurora

Wir schlafen recht gut im Doppelbett bei Randolfs. Ein Luxus, so ein breites Bett in einem herrlich gekühlten Schlafzimmer! Eine erfrischende Dusche, im sehr sauberen Bad nebenan, ein weiterer Genuss den wir sehr schätzen. Lassen doch die Campingduschen oft zu wünschen übrig, was die Sauberkeit anbelangt. So lässt es sich gut den Tag angehen. Regula und James sind natürlich bereits zur Arbeit gefahren. Nach einem kleinen Frühstück, verlassen auch wir Beide das Haus. Heute bringen wir unser Chruzli zur Reparatur in die Colorado Tire – Garage an der Chambers Road in Aurora.

 Dort angekommen , lässt man uns wissen, dass die Werkstatt ca. fünf Stunden für die Arbeit braucht. Wir parken unser WoMo und überlassen es seinem Schicksal. Was machen wir in der Zwischenzeit? Auf der gegenüberliegenden Strassenseite entdecken wir einen K-Markt, den wir erst einmal durchstöbern. Nichts Spezielles! So verlassen wir dieses Haus und lassen uns im Starbookscafé nebenan einen feinen Kaffee servieren. Vor diesem Café entdecken wir plötzlich eine Bushaltestelle. Ich erkundige mich bei den jungen Frauen im Café, ob dieser Bus in das Zentrum von Denver fährt, was mir diese mit Ja bestätigen. Wir zahlen und warten vor dem Haus auf den Bus, der auch schon bald einmal angebraust kommt. Wiederum spottbillig , für $1.10  fahren wir über 40 Minuten Bus und stehen danach mitten auf der 16.Strasse auf der Einkaufsmeile in Denver. Ein Gratisbus verkehrt die lange 16er entlang. Den besteigen wir, um bis an die Endstation zu fahren. Auf Empfehlung  von Regula, besuchen wir das wunderschöne Outletgeschäft REI . Danach schlendern wir gemütlich durch das moderne Denver , zum Teil, in den Fussgängerzonen mit Hippy`s belagert. Schöne Geschäfter, Restaurants und viele Grünanlagen , geschmückt mit wunderbaren Skulpturen, ergeben ein angenehmes Stadtbild. 


Doch wie an vielen Orten, so auch in Denver, trübt der erste Anblick, denn die Armut ist auch hier sehr präsent, wenn man sich umschaut. Unser Stadtbummel beenden wir nach ein paar Stunden und fahren schliesslich mit dem Bus zurück nach Aurora. Gerade als wir eintreffen , wird unser Chruzli vom Lift runtergeholt. Die Reparatur sei gelungen und alles Bestens, teilt man uns mit. Glücklich, ob der gelungenen Arbeit, bezahlen wir den Schaden und fahren zurück zu Regula und James. Die Beiden spielen mit ihrer Hündin Leila und dem Kater Pelle. Den Abend geniessen wir gemeinsam im Garten bis es eindunkelt. 

Mittwoch, 3.Juli
Für heute haben wir uns vorgenommen Wäsche zu machen und gründlich unser WoMo zu reinigen. Hansruedi macht sich gleich nach dem Frühstück ans Werk. Er will die neue Wasserpumpe auswechseln und am Sicherungskasten eine Reparatur vornehmen. Ich mache derweilen Wäsche. Beide sind wir bis in den Nachmittag hinein beschäftigt. Hansruedi ist überglücklich, denn seine Arbeit ist ein voller Erfolg.Nun können wir wieder mit vollem Druck Wasser aus unseren Hähnen fliessen lassen. Der Kühlschrank wird auch wieder während des Fahrens gekühlt, denn ein neues  12 Volt  Sicherungselement  funktioniert. Wunderbar! Mein Werk ist auch ersichtlich, denn das Innenleben des Chruzli glänzt wieder und es duftet herrlich frisch. Nach getaner Arbeit gönnen wir uns eine erfrischende Dusche. Anschliessend mache ich mich in der Küche ans Werk, habe ich den Beiden doch versprochen, dass ich heute koche. Ein Gemüse-Fleischkuchen soll es werden, dazu ein gemischter Salat. Gegen sechs Uhr serviere ich das Menü und wir lassen es uns schmecken. Wiederum geniessen wir den heutigen Abend im lauschigen Garten und amüsieren uns an den beiden Hunden, derjenige vom Nachbar gesellt sich zu Leila. 


Kurz besprechen wir den morgigen Feiertag. Die Beiden haben deswegen ein verlängertes Wochenende.  Wir werden uns einig dass wir eine Wanderung in den Bergen machen. Wohin, wird sich Regula noch ausdenken. Wir Beiden legen uns frühzeitig zu Bett.





Donnerstag 4.Juli
Um sechs Uhr ist bereits Tagwache. Ein genüssliches Frühstück und ab geht’s in die Berge. Ùber eine Stunde Fahrt bis wir schliesslich auf eine Schotterstrasse einbiegen, die den Berg hinaufsteigt. Ein beliebter Berg für ATV`s Freaks. ATV`s sind vierrädrige Motorräder für das Gelände. Entlang der Schotterstrasse sind Parcours für diese angelegt.In rasanter Fahrt sausen diesen den Berg hinunter . Wir erreichen schliesslich auch den Parkplatz, wo unsere Wanderung zum Devils Head beginnt. Durch wunderbaren, lichten Wald führt der Weg den Berg hinauf. Wildblumen wachsen entlang des Weges und eigenartige Felsblöcke ragen aus dem Boden.


 Nach gut einer Stunde erreichen wir ein Hochplateau inmitten von Felsen. Eine Treppe, mit ca.140 Stufen führt von hier auf den Devils Head. Wir steigen hoch , was mit einer umwerfenden Aussicht belohnt wird. 

Zuoberst auf dem Fels steht ein Häuschen für den Feuerwächter.





 Der ältere Herr bitte uns in sein Haus und erklärt uns seine Aufgabe. Er überwacht mit dem Feldstecher die ganze Region, alle 15 Minuten hält er Ausschau nach Rauch, respektive Feuer. Dies seit 29 Jahren, eine tolle Leistung. Unterhalb der Treppe, auf dem Hochplateau bewohnt er zusammen mit seiner Frau während des Sommers ein kleines Haus. Das Wasser, wie die Lebensmittel tragen die Beiden selber hoch, einmal die Woche geht’s zum Einkaufen. Hut ab, denn das Haus steht ca. auf 8500 feet über der Meereshöhe. Nach einem kleinen Picknick treten wir den Rückweg an. Zufrieden steigen wir wieder ins Auto um über die Schotterpiste auf die Autobahn zurück zu fahren. Auf der Autobahn ein kurzes Rasseln, was ist das? Bei der nächsten Ampel erfassen wir das Ùbel, ein geplatzter Reifen! Oh weh, nun gilt es das Reserverad zu montieren, was die beiden Männer schnell hinkriegen. Doch das Ersatzrad übersteht die nächste Kurve nicht. Schon kommt auch der Sheriff angebraust und will wissen was los ist. Unweit von der Pannenstelle findet sich ein Walmart, wo wir einen neuen Pneu bekommen. Hansruedi will bei der Tankstelle das Ersatzrad mit Luft füllen um zu prüfen ob es defekt ist. Sein Entscheid ist gut, denn das Rad ist ok. und wir fahren damit bis zum Walmart. James muss alle vier Räder mit neuen Pneus ausstatten, weil er Allradantrieb hat, erklärt man ihm. Nach gut einer Stunde können wir schliesslich den Heimweg antreten. Glücklich und zufrieden, dass wir gesund zu Hause angekommen sind, lassen wir den Abend ausklingen.

Freitag ,5.Juli 

Regula und James fahren ins Kino wo auch ein Frühstück serviert wird. Wir Beide wollen nochmals in die Stadt fahren.Wiederum von der ChambersRoad mit dem Bus. Am späteren Nachmittag finden sich alle Vier wieder in Aurora ein. Gemeinsam fahren wir zu einer Oldtimer - Autoshow und anschliessend lassen wir uns in einem Mexikanischen Restaurant ein schmackhaftes Essen servieren. Beim Eindunkeln geht es zurück nach Hause wo schon ungeduldig die lieben Tiere auf uns warten.

Montag, 1.Juli 20113


Happy Birthday !


Das kann ja lustig werden! Mein Hansruedi feiert heute seinen 67.Geburtstag, und dies in einer Goldgräberstadt. Vielleicht will er sich auf die Suche nach einem "Nugget"machen, ich weiss es noch nicht. Sicher werden wir uns vor der Abreise noch das alte Städtchen ansehen. So packen wir unsere sieben Sachen zusammen und rollen hinunter nach Central City, das zwischen den Hügeln eingebettet  gut versteckt in den Bergen liegt.
Mehr ein Museum, als Wohnort,so scheint es uns. Die Hauptstrasse ist gesäumt von lauter Casinos und Bordellen, ein Theater dazwischen.In den Gassen ertönt laute Westernmusik.



Es ist ansonsten ruhig und kaum Menschen auf der Strasse. Vereinzelt sitzten ältere Leute an den Spielmaschinen in den Casinos.Wir haben uns das kleine Städtchen schnell angeschaut, sodass wir uns auf den Weg nach Denver machen können.
Der Weg nach Golden, einem Vorort von Denver, wo wir uns auf die Suche nach einer Wasserpumpe machen wollen, ist kurz. Dem GPS sei Dank, schnell finden wir zu Camper World, ein Paradies für Campingfreunde, denn hier bekommt man alles was das Herz begehrt! Auch eine neue Wasserpumpe für unser Chruzli. Wir durchstöbern eine ganze Weile den Laden und machen uns schliesslich auf zu Fiat Denver. Auch hier werden wir rasch fündig, jedoch für unser Anliegen hat man kein "Musikgehör". Man  kennt und verkauft hier nur Fiat 500, von allem Andern lässt man lieber die Finger. Wir werden zu Chrysler geschickt.Auch hier kann und will man vorerst nicht helfen, bis ich leicht sauer werde.Schliesslich führt uns die Dame in das Ersatzteillager, wo ein netter Herr sich um uns kümmert.Nach mehreren Telefonaten verweist er uns in einen Autopartladen, das ev. das passende Ersatzteil hat. Und siehe da, der junge Latino in diesem Geschäft verschwindet für einige Minuten im Hintergrund und erscheint schliesslich mit einer Gummimanschette die passen könnte. Wir kaufen diese und fahren zu einer Garage, welche uns empfohlen wurde.Leider sind die Tore zur Werkstatt zu niedrig für unser Chruzli, und wir werden weiter geschickt zu RV Amerika oder Camper World. Wir entscheiden uns für das Erste,denn dieses liegt in Aurora, wo auch Regula und James zu Hause sind.Hier werden wir freundlich empfangen und wir legen unser Anliegen vor. In drei Wochen ist ein Termin frei, gibt uns die Dame bekannt. Oh, nein, so lange wollen und können wir nicht warten. So werden wir mit einer neuen Adresse im Sack wieder weiter geschickt.Ganz in der Nähe schliesslich findet sich eine Garage die uns die Reperatur morgen Dienstag machen will, Super.Wir nehmen das Angebot an. Mittlerweilen ist es fünf Uhr abends, Zeit um Regula und James aufzusuchen. Ausserhalb, auf dem Lande, in einer Einfamilienhaussiedlung finden wir die Beiden.Regula ist gerade zurück von der Arbeit und begrüsst uns herzlich und bitte uns in ihr schöne Haus.

Nachdem James auch zu Hause eintrifft, und wir uns im Gästezimmer eingerichtet haben, geht es auf , um den Geburtstag von Hansruedi gebührend zu feiern. Wir fahren mit James und Regula zu einem schönen Restaurant, wo ein grandioses Salat-Gemüsebuffet auf uns wartet. Das Fleisch dazu wird vom Servicepersonal direkt am Tisch serviert. Die Fleischstücke, von Beef ,Pork,Chicken bis zu Lamm alles was man Lust hat, wird direkt ab einem langen Spiess am Tisch aufgeschnitten.Herrlich, genau das Richtige für unseren Jubilaren. Für 35$ kann man so viel essen wie es beliebt.Zum Dessert bekommt mein Hansli einen Nusskuchen mit Vanilleeis, versteht sich mit einer Kerze. Wir Vier geniessen den Abend und kehren mit vollem Magen und todmüde nach Aurora zurück.

Montag, 8. Juli 2013



Sonntag,30.Juni 2013


Colorados Berge


Noch vor 9.00 Uhr in der Früh verlassen wir ostwärts Gypsum um auf der Interstate 70 durch die wunderschöne Berglandschaft nach Vail zu fahren.

 Vail kennen wir ja vom Weltcupskizirkus aus dem Fernsehen, nun wollen wir uns dies aus der Nähe anschauen.Ausfahrt 176 führt uns direkt, vorbei an einigen 5 Sternehotels zum Parking ausserhalb des Ortes. Mit einem Shuttlebus lassen wir uns zum Visitor Center chauffieren. Hier, in erhöhter Lage über dem Dorf bekommen wir einen Ùberblick und können feststellen dass die Skipisten, wo immer noch Reste von Schnee liegen, ins Zentrum führen.Praktisch für den Aprèsskibetrieb.
Ùber eine Treppe gelangen wir direkt ins Zentrum von Vail, wo gerade ein Farmers- und Artmarket stattfindet. Heute Sonntag sind hier wohl alle Menschen aus der Region versammelt, man trifft sich zu einem gemütlichen Stelldichein.

Die Leute hier geniessen einen gehobeneren Wohlstand, denn alle sind sehr schick und elegant gekleidet. Auch die Kulisse, sprich die Hotels und edlen Geschäfter hier in der Autofreienzone vom Dorf weisen darauf hin. Auf der Plaza ist eine gedeckte Tribüne aufgebaut, wo eine Band ,Jazz vom Feinsten spielt. Auf der Steintribüne geniessen wir die tolle Musik eine ganze Weile. Was die Namen von Musikern anbelangt bin ich eher eine "Banause", und deshalb weiss ich den Namen der Musiker nicht. Wer weiss vielleicht ist es wieder eine Berühmtheit, wie an Weihnachten in New Orleans!

Nachdem wir Vail durchforscht haben, plagt uns der Hunger, den wir mit einer Pizza stillen.Leider waren uns die Warteschlangen bei den Foodständen auf dem Markt viel zu lange, sodass wir es vorzogen eine Pizzeria aufzusuchen.
Schlisslich verlassen wir nach dem Mittag den Nobelort um uns über die Berge von Colorado zu kämpfen. Schon bald nach Vail steigt die Interstate auf den gleichnamigen Pass, den Vailpass.Unser Chruzli hat ganz schön zu schnaufen, bis es oben ist, denn der Pass ist 10`000feet hoch. Zum Glück fällt ab und zu etwas Regen und unser Chruzli kann sich dabei etwas abkühlen. Geschafft, wir gönnen dem WoMo einen kleine Pause, bevor es wieder den Berg hinunter rollen soll.Die Berge von Colorado sind wirklich ein traumhaft schön.Aber es geht stets rauf und runter, und das nicht ohne. Denn schon bald muss unser Camper wieder "chrampfe"! Der Aufstieg zum Eisenhower Memorial Tunnel auf 11`500 Fuss steht an. Langsam,aber tapfer kämpft es sich nach oben.




Der Rückreiseverkehr hier auf der 70er ist ernorm an diesem Sonntagnachmittag.Die Amis scheuen keinen Aufwand um am Wochenende viele Meilen weit zu fahren um sich zu amüsieren.Die Autos vollbepackt mit Bikes, Kanus, Boote, ATV`s und was es sonst alles noch gibt, womit man sich vergnügen kann. Nachdem der Tunnel durchquert ist staut sich der Verkehr und wir rollen im Schritttempo den Berg hinunter nach Idaho Springs, einem alten Goldgräberstädtchen. Hier ist das Tal ziemlich eng und rechts und links steigen steil die Felswände hoch. Hier an den Hängen sieht man mancherorts noch Mieneneingänge und Grubengebäude. Nach Idaho Springs ist noch eine ganze Goldgräberstadt als Museum zu besichtigen.


Endlich nach einer Stunde langsamer Fahrt erreichen wir die Abzweigung nach Central City.Raus aus der Kolonne und erneutes Klettern den Berg hinauf.Der KOA Campground liegt zuoberst auf dem Berg, über dem Goldgräberstädtchen, mit einer herrlichen Aussicht über die Bergwelt.Hier gönnen wir uns die nächste Nachtruhe, bevor wir uns ins Stadtleben nach Denver aufmachen.









Montag, 1. Juli 2013


Samstag 29.Juni 2013

Colorado willkommen !

Eine herzliche Verabschiedung des Hostehepaares, macht uns das Verlassen des Lazy Acres nicht gerade leicht.Bereits um neun Uhr geht aber unsere Fahrt los durch das grüne Weideland mit seinen idylische gelegenen Farmen.

Ein friedliches Bild bietet sich uns auf der Fahrt über die 230er und 125er Richtung Walden. Auf einer Anhöhe überholen wir das schwedische Ehepaar, das letzte Nacht auch auf dem Camping übernachtete. Die Beiden sind mit den Fahrrädern unterwegs, in drei Monaten von Portland Oregon an die Ostküste nach New York. Eine tolle Leistung, vorallem auf den riesigen Flächen, wo man den ganzen Tag voraus sehen kann, wie die Strasse verläuft.Hut ab!
Wir erreichen Die Grenze zu Colorado, nunmehr der 22.Staat den wir auf unserer Reise durchfahren.

In Walden machen wir einen Kaffeehalt. Das Städtchen liegt entlang der Hauptstrasse und hat sicherlich auch nicht sehr viele Bewohner, denn jedes zweite Haus, so scheint es, steht leer.

 Hier in Walden biegen wir auf die 14er ab um nach Steamboat Springs zu fahren. Schwarze Gewitterwolken ziehen über die Berge, wo wir hin wollen.
Für einen Moment entleeren sich diese, dann ist der Spuk wieder vorbei. Eine wunderbare Gebirgslandschaft  liegt vor uns als wir über den 9500 Fuss hohen Rabbit Pass rollen. Gleich nach der Passhöhe bietet sich uns ein wunderbarer Ausblick in die Hochebene von Steamboat Springs, ein weiterer Wintersportort.

Unser Chruzli dampft brav den Berg hinauf und rollt locker wieder hinunter, einfach toll!
Als wir Steamboat Springs erreichen ist reger Betrieb im Ort, es ist Markt.In einer Seitenstrasse parkieren wir unser WoMo und wollen uns diesen Markbetrieb näher anschauen. Neben dem Farmersmarkt, wo die Bauern aus der Region ihre Ware anbieten, ist auch eine Art Kunsthandwerksmarkt.Da es schon nach dem Mittag ist, bringen die verschiedenen Düfte von den Foodständen unsere Magennerven auf Hochtouren.Bei Neuhold, einem deutschen Metzger, lassen wir uns ein Rauchlachssandwich mit währschaftem deutschem Kartoffelsalat servieren.


Beim bezahlen der Sandwiches macht dieser uns noch auf das gute Brot seines östreichischen Kollegen, einem Bäcker aufmerksam.Wir brauchen leider heute kein Brot.Im Schatten einer Tanne essen wir den Lachs und beobachten das rege treiben auf dem Markt. Die heutige Hitze macht uns zu schaffen, sodass wir nur kurz durch den Ort spazieren, bevor wir uns auf die Weiterfahrt machen.Wir rollen auf der 131er durch hügeliges Gebiet und voraus immer die Berge der Rocky Mountains.Ab und zu regnet es und gleich danach scheint wieder die Sonne, was zum Teil dramatische Bilder ergibt.

 Ein beliebte Velostrecke, denn nicht wenige solcher  bevölkern hier die Strasse.Leider findet sich entlang der 131er kein Campingplatz. Schliesslich erreichen wir nach gut 70 Meilen Fahrt die Interstate 70. Ungemütlicher Regen und erschlagen von der Wärme und der langen Fahrt, sind wir recht ungeduldig bei der Suche nach einem Nachtlager. Westwärts auf der 70er finden wir schlussendlich in Gypsum einen annehmbaren Platz.Eine Dusche und einen kühlen Drink, das ist, was wir uns vor dem zubett gehen noch gönnen.